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Mäuse in der Absorberhalle!

04.10.2016 -

Bereits zum dritten Mal öffnete der Lehrstuhl für Elektromagnetische Verträglichkeit am 3. Oktober zum bundesweiten Maustüröffnertag seine Absorberhalle in der Experimentellen Fabrik. Diesmal kamen nicht nur interessierte Kinder zwischen 5 und 10 Jahren, um alles über funkferngesteuerte Autos und Radiowellen zu erfahren, sondern auch ein kleines Kamerateam vom WDR inklusive des bekannten Sendung-mit-der-Maus-Moderators Christoph Biemann.

In dem vom WDR produzierten Video erklärt Christoph kurz die Mitmach-Experimente, bei denen die Kinder ausprobieren konnten, wie ein ferngesteuertes Auto funktioniert, wie die Funksignale übertragen werden und warum sich manche Fernbedienungen gegenseitig stören. Außerdem wurde gezeigt, wie man Funkwellen mit einem Metallgitter abschirmen kann und warum Speisen in einem Metalltopf in der Mikrowelle nicht warm wird.

Die drei Vorführungen zwischen 10 und 13 Uhr für jeweils etwa 10 Kinder waren auch diesmal mehrere Wochen im Voraus ausgebucht. Die Vorbereitungen und Anstrengungen der Organisatoren wurden mit vielen interessierten, erstaunten und begeisterten Kinderaugen belohnt. Selbst viele Eltern waren der Meinung, auch noch etwas gelernt zu haben.

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GENIAL: Forschungsprojekt für alltags-taugliche e-Fahrzeuge

07.09.2016 -

Der Lehrstuhl für EMV leitet seit Anfang des Jahres das Kooperationsprojekt "GENIAL - Ganzheitliche Optimierung energieeffizienter Antriebslösungen für Elektrofahrzeuge"Im Rahmen des vom Bund geförderten Forschungsschwerpunktes „e‐MOBILIZE – Intelligente und effiziente Elektromobilität der Zukunft“ suchen Mitarbeiter der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik gemeinsam mit Partnern aus der Industrie und der regionalen Wirtschaft nach Lösungen für einen störungsfrei laufenden und energieeffizienten Antriebsstrang.


Das grundsätzliche Problem beim Einsatz von Elektromotoren ist der hohe Batterieverschleiß und Stromverbrauch durch die ständigen Belastungsspitzen beim Beschleunigen“, so Prof. Dr.-Ing. Roberto Leidhold vom Institut für Elektrische Energiesysteme der Fakultät. „Wenn wir es schaffen, die auftretende Bremsenergie in einem zusätzlichen Kondensator zwischenzuspeichern, könnte sie anschließend für erneute Beschleunigungsprozesse wieder zur Verfügung stehen. Die Zahl der Aufladezyklen würde sich damit verringern und die Reichweite des Fahrzeugs verbraucherfreundlich erhöhen.“ Die Wissenschaftler wollen nun den Antrieb so verändern, dass die gleichbleibende Grundlast beim Fahren aus der normalen Fahrzeugbatterie kommt, die Verbrauchsspitzen beim Beschleunigen indes aus dem durch Bremsvorgänge gut gefüllten Zwischenspeicher.


Das zweite gravierende Problem bei der Nutzung von elektrischen Antrieben sei die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) des Antriebssystems, so der Gesamtprojektleiter Prof. Dr.-Ing. Ralf Vick vom Lehrstuhl für Elektromagnetische Verträglichkeit der Fakultät. „Durch die gegenseitige Störung der einzelnen Komponenten im Elektrofahrzeug könnte es passieren, dass beim Gasgeben das Autoradio knackt oder sicherheitsrelevante Technik wie das ABS beeinflusst wird“, erläutert der Elektrotechniker. „Wir haben mit der größten EMV-Absorberhalle auf einem bundesdeutschen Unicampus das Know-how, diese Störungen präzise zu messen, zu analysieren und anschließend die gegenseitigen Beeinflussungen und Störungen im laufenden Betrieb zu minimieren oder gar zu beseitigen.“


Bei der mit einem Finanzvolumen von über zwei Millionen Euro ausgestatteten Entwicklung einer neuen Generation von Antriebslösungen arbeiten die Wissenschaftler der Universität Magdeburg mit der Volkswagen AG und dem AEM – Anhaltische Elektromotorenwerk Dessau GmbH zusammen. Die Dauer des Forschungsprojekts beläuft sich auf drei Jahre.

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Maus-Türöffner-Tag am 3. Oktober 2016

18.08.2016 -

Zum dritten Mal öffnet der Lehrstuhl für Elektromagnetische Verträglichkeit seine Absorberhalle zum Maus-Türöffner-Tag am Montag, dem 3. Oktober 2016.

Bei dieser bundesweiten Aktion der bekannten Sendung mit der Maus, die bereits zum sechsten Mal stattfindet, können Betriebe und Forschungseinrichtungen ihre Türen für Mausfans öffnen. Für diese Zielgruppe wird am Beispiel von ferngesteuerten Autos erklärt, wie eine Funkübertragung funktioniert, wie sich mehrere Funkfernbedienungen gegenseitig stören können und was dabei passieren kann. Eingeladen sind Kinder zwischen 5 und 10 Jahren. Weitere Informationen beim WDR!

Die meisten der 30 Plätze um 10 Uhr, 11 Uhr und 12 Uhr sind noch frei, um Anmeldung unter wird gebeten.

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Informationsveranstaltung zur Option "Elektrische Energietechnik" im Bachelor ETIT

06.07.2016 -

Am Freitag, den 08. Juli, findet zwischen 9 Uhr und 11 Uhr eine Informationsveranstaltung zur Option "Elektrische Energietechnik" im Bachelorstudiengang "Elektrotechnik und Informationstechnik" statt. Dazu sind alle Bachelorstudenten im jetzigen 4. Fachsemester herzlich eingeladen. Die Veranstaltung findet in G10-460 statt, dafür entfällt die Vorlesung "Elektrische Maschinen" von Prof. Leidhold. Während der Informationsveranstaltung gibt je ein Vertreter der jeweiligen Lehrstühle einen kurzen Einblick in die jeweiligen Optionen. Dabei werden auch die dazugehörigen Vorlesungen, Übungen und Praktika, die aktuellen Forschungsschwerpunkte und mögliche Themen für studentische Arbeiten angesprochen.

Tag der offenen Labortür für Grundschulkinder

04.07.2016 -

Im Mai und Juni lud der Lehrstuhl für Elektromagnetische Verträglichkeit in Zusammenarbeit mit dem Forschungscampus STIMULATE und dem Lehrstuhl für elektrische Antriebssysteme zu mehreren Tagen der offenen Tür für Grundschulkinder ein. 

Eingeladen waren:

  • die Dreisprachige Internationale Grundschule am 20. Mai 2016
  • die Grundschule Salbke am 27. Mai 2016
  • die Grundschule Westerhüsen am 03. und 17. Juni 2016
  • der Kinderuni-Projekttag am 20.06.2016 

Die Kinder konnten in bis zu sechs Stationen kleine Experimente aus der Elektro- und Medizintechnik ausprobieren.

  • Was sind Interferenzen? Es wurde erklärt wie ein ferngesteuertes Auto funktioniert, warum sich manche Fernbedienungen gegenseitig beeinflussen und was man dagegen tun kann.
  • Was leitet Strom? Die Kinder können ausprobieren, welche Materialien den elektrischen Strom leiten und mit einer selbstgebauten Zitronenbatterie sowie ein paar Kabeln eine kleine Leuchtdiode zum Leuchten bringen.
  • Wie bitte? Es wurde gezeigt, wie man Nachrichten mit Hilfe eines Morse-Codes verschlüsseln und übertragen kann. Die Kinder konnten sich dann gegenseitig eine kurze Nachricht schicken.
  • Früchte-Memory: Die Kinder versuchten Schnittbilder von Früchten aus einem Kernspintomografen oder einem Röntgengerät den entsprechenden echten Früchten zuzuordnen.
  • Wie funktioniert ein Motor? Die Kinder bauen aus einer Stricknadel, etwas Draht, einem Korken, einem Magneten und einer Batterie einen kleinen Motor und schauen ob und wie er sich dreht.
  • Elektrobaukasten: Auf einem Steckbrett können die Kinder verschiedene Schaltungen ausprobieren, die Musik spielen, in einem bestimmten Takt blinken oder einen kleinen Propeller fliegen lassen.

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Erfolgreicher Abschluss der 7. IEEE Germany Student Conference in Magdeburg

23.06.2016 -

Sehr erfolgreich verlief die 7. IEEE Germany Student Conference am 16. und 17. Juni in Magdeburg. Sie bot eine Plattform für Studierende, ihre Forschungsprojekte oder Abschlussarbeiten als Konferenzbeitrag einem größeren studentischen Publikum vorzustellen. Von den 35 eingereichten Beiträgen wurden 19 als jeweils 15-minüte Vorträge vorgestellt.

Die drei besten Beiträge wurden mit dem von Würth Elektronik ausgerufenen Best-Paper-Award honoriert:

  1. Tobias Riphaus: Konstruktion des biologisch inspirierten Roboters O-Typus zur Implementierung und Untersuchung des Stabilisationsverhaltens von Decapoden
  2. Jan Pötter: Parameter Estimation of the Park Model 
  3. Srivathsan Raghavan Sundarasrinivasan: Flux Estimator Based Sensorless Control of SynRMs

Fotos: Stefan Berger

Neben den studentischen Beiträgen gab es auch spannende Firmenvorträge und Technical Talks, z.B. von Dr. Ecklebe, Würth Elektronik oder IBM Services. Besonders gefragt waren die Sessions zur Energie- und Medizintechnik, in denen der Vortragsraum mit über 50 Teilnehmern gut gefüllt war.

Veranstaltungsort war das direkt an der Elbe gelegene Virtual Development and Training Center des Fraunhofer Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung. Dort und im benachbarten Institut für Automation und Kommunikation fanden auch einige interessante Laborführungen statt.

Die Veranstalter aus dem Kreis der IEEE Student Branch Magdeburg danken allen Autoren für Ihre Beiträge, dem Fraunhofer IFF für die Bereitstellung der Räumlichkeiten sowie allen weiteren Förderern und Sponsoren der Konferenz.

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Unterhaltsame Forschung beim Science Slam

07.06.2016 -

Am 06. Juli öffnete das Schauspiel Leipzig seine Türen und überließ die "Große Bühne" den sechs Science Slammern, die aus nah und fern angereist waren, um dem Publikum ihr Fach- und Forschungsgebiet möglichst unterhaltsam zu erklären.

Dazu gehörten:

  • Lydia Möcklinghoff (Ameisenbären, Dortmund)
  • Robert Niebsch (Digitale Schaltungen, Dresden)
  • Philipp Cache (Ballistische Forensik, Potsdam)
  • Haiko Schlögl (Medizin, Leipzig)
  • Nils Rexin (Informatik, Oldenburg)
  • Mathias Magdowski (Elektrotechnik, Magdeburg)

Fotos: Rolf Arnold 

Ebenfalls als Feature dabei war Louise Kenn, die frischgebackene Leipziger Stadtmeisterin im Poetry Slam.

Für seinen insgesamt sechsten Slam konzipierte Mathias Magdowski vom Lehrstuhl für EMV ein neues Programm namens "Mobilfunkmasten-Karneval: Strahlend schöne Verkleidungen", bei dem auch live auf Bühne mit Spektrumanalysator und Antenne gemessen wurde.

Das Publikum, in dem sich interessanterweise auch eine komplette Schulklasse befand, sah die Slammer in der Punktewertung sehr dicht beieinander. Am Ende konnte sich Philipp Cache knapp als Sieger durchsetzen und gewann das obligatorische GEO-Abonemment.

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Video vom diesjährigen Lego-Praktikum bei YouTube verfügbar

24.05.2016 -

Auf der Videoplattform YouTube ist jetzt das im Frühjahr produzierte Video vom Projektseminar Elektro-/Informationstechnik, dem sogenannten "Lego-Praktikum", verfügbar. Darin sind kurze Demonstrationen der zahlreichen entwickelten Prototypen zu bestaunen, zu denen z.B. ein Schokoladenplotter, ein elektrisches Katapult, ein Brückenlegeroboter, ein Lego-Schallplattenspieler oder ein Stiftkappensortierer gehören.

Gratulation an Ahmed Hassan zur erfolgreichen Promotion

24.05.2016 -

Die Mitarbeiter des Lehrstuhls für elektromagnetische Verträglichkeit gratulieren ihrem ägyptischen Promovenden Ahmed Hassan zum erfolgreichen Abschluss seiner Promotion.

Titel: "Modeling of Single and Double-Shielded Cables for EMC Applications"

Gutachter:

  • Prof. Ralf Vick, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
  • Prof. Karl-Heinz Gonschorek, ehem. Technische Universität Dresden

Die Verteidigung fand am 03. Mai 2016 an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg statt.

Kurzfassung der Arbeit: Aufgrund der intensiven Nutzung elektronischer Produkte steigt das Risiko ungewollter Beeinflussung zwischen verschiedenen Produkten. Dies kann zu Fehlfunktionen oder der Störung von Radioempfängern führen. Daher ist das Verhalten der Betriebsmittel hinsichtlich ihrer elektromagnetischen Verträglichkeit ein Qualitätskriterium und muss sorgfältig betrachtet werden.

Die Implementierung der Maßnahmen für elektromagnetische Verträglichkeit während des Designprozesses eines Betriebsmittels ist essentiell für eine kurze Entwicklungszeit bis zur Marktreife und vertretbare Kosten bei der Entwicklung von Produkten. Aus diesem Grund werden geeignete Modelle für die betreffenden Komponenten benötigt.

Kabel sind eine wesentliche Schnittstelle für Kopplung in ein System und aus diesem heraus. Die Kabel-zu-Kabel-Verkopplung muss für ein System betrachtet werden. Im Allgemeinen werden geschirmte Kabel verwendet um die Kopplung zu verringern. Die Qualität der Schirmung hängt vom Schirmtyp und daher von der Transferimpedanz ab.

In der vorliegenden Arbeit werden zunächst neu entwickelte Modelle für einfach geschirmte Kabel für die Netzwerksimulation für die Analyse elektromagnetischer Verträglichkeit beschrieben. Diese Modelle wurden für den Fall doppelt geschirmter Kabel erweitert. Das Verhalten doppelt geschirmter Koaxialkabel und Mehrleiterkabel wurde im Frequenz- und Zeitbereich analysiert und simuliert. Zusätzlich wurden die Modelle experimentell validiert.

Insgesamt wurden im Rahmen dieser Arbeit vier SPICE-Modelle zur Untersuchung der geleiteten Suszeptibilität von Kabeln vorgeschlagen. Zwei dieser Modelle beziehen sich auf Einfachleitungen mit einfacher oder doppelter Schirmung. Die anderen beiden Modelle wurden für Mehrfachleiter mit einfacher oder doppelter Schirmung entwickelt. Diese Modelle berücksichtigen die Transferimpedanz der Schirmung. Die Validierung der Modelle erfolgte experimentell.

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Tag der offenen Tür für Kindergartenkinder

26.04.2016 -

Am 08. und 15. April lud der Lehrstuhl für Elektromagnetische Verträglichkeit in Zusammenarbeit mit dem Forschungscampus STIMULATE zu einen Tag der offenen Tür für Kindergartenkinder ein. Eingeladen waren jeweils eine Gruppe von zehn Kindern der Kita Abenteuerland und achtzehn Kinder der Kita Weitlingstraße aus Magdeburg. Die Kinder konnten in vier Stationen kleine Experimente aus der Elektro- und Medizintechnik ausprobieren.

Dazu gehörten:

  1. Was sind Interferenzen? Es wurde erklärt wie ein ferngesteuertes Auto funktioniert, warum sich manche Fernbedienungen gegenseitig beeinflussen und was man dagegen tun kann.
  2. Was leitet Strom? Die Kinder können ausprobieren, welche Materialien den elektrischen Strom leiten und mit einer selbstgebauten Zitronenbatterie sowie ein paar Kabeln eine kleine Leuchtdiode zum Leuchten bringen.
  3. Wie bitte? Es wurde gezeigt, wie man Nachrichten mit Hilfe eines Morse-Codes verschlüsseln und übertragen kann. Die Kinder konnten sich dann gegenseitig eine kurze Nachricht schicken.
  4. Früchte-Memory: Die Kinder versuchten Schnittbilder von Früchten aus einem MRT oder einem Röntgengerät den entsprechenden echten Früchten zuzuordnen.

Fotografen: Mathias Magdowski, Johanna Kasper

 

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